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XC Eliminator Premiere in Saalfelden Leogang

13.11.2012

Ralph Naef und Alexandra Engen sind die ersten Eliminator-Weltmeister der Radsportgeschichte

Saalfelden Leogang, Österreich, 9. September 2012 – Zum Abschluss die Premiere: Am letzten Tag der UCI Mountain Bike & Trials WM in Saalfelden Leogang wurde heute zum ersten Mal der Cross Country Eliminator als WM-Disziplin ausgetragen. Die ersten Weltmeister des Cross Country Pendants zum 4X kommen aus der Schweiz und aus Schweden und heißen Ralph Naef und Alexandra Engen.

Einige der besten Cross Country Fahrer der Welt, die bereits am Vortag in der Elite Klasse starteten, ließen es sich nicht nehmen bei der Eliminator Premiere mitzumischen. Der frischgebackene XCO-Weltmeister Nino Schurter (SUI) ebenso wie Manuel Fumic, die 4X-Weltmeisterin Anneke Beerten (NED), die drittplatzierte XCO-Athletin Georgia Gould und eben Ralph Naef gingen allesamt an den Start auf der 560 Meter langen Sprintstrecke imStadtzentrum von Saalfelden. Vor 4500 faszinierten Zuschauern waren heute Sprinter- und Taktikqualitäten gefragt. Naef trat unter den 32 Finalisten bei den Männern am schnellsten in die Pedale, auf das Podium folgten ihm Miha Halzer und Daniel Federspiel, der die erste und einzige Medaille für das Gastgeberland herausfuhr. Bei den Damen krönte sich Engen (SWE) zur ersten XCE-Weltmeisterin, vor Jolanda Neff (SUI) und Aleksandra Dawidowicz (POL).

Bereits in der Einzel-Qualifikation für das Finale wurde deutlich, dass die besten XCO Fahrer nicht unbedingt in der Eliminator Spitze mitfahren. Einige große Namen, wie beispielsweise XCO-Weltmeister Nino Schurter schafften den Sprung unter die besten 32 gar nicht erst. Auch die Holländerin Anneke Beerten, die in Leogang den 4X-Wettbewerb gewann, verabschiedete sich bereits im Viertelfinale aus dem Wettkampf.

Ab dem Achtelfinale wurde der Eliminator seinem Namen erst so richtig gerecht: Es wurde in 4er Heats gegeneinander gefahren, was zu spektakulären Zweikämpfen und einigen sehenswerten Kurvenmanövernführte.

Der erste XCE-Weltmeister in der Geschichte der UCI war an diesem Tag das beste Beispiel, dass es nicht nur auf die Sprintstärke ankommt, sondern besonders auch auf die Kurventechnik. Naef war in allen Heats ausnahmslos auf den hinteren Plätzen gestartet, durch seine Erfahrung und herausragende Technik kämpfte er sich jedoch Runde für Runde weiter. Im Finale traf er auf den Deutschen Christian Pfäffle (am Ende 4.), Daniel Federspiel (AUT, 3.) und den Slovenen Miha Halzer (2.), der als Qualifikationsschnellster in die Final-Heats gegangen war. Auch im Finale lag Naef zunächst auf dem letzten Platz und alles sah nach einem Sieg für den Slovenen aus. Aber der32-jährige Schweizer kämpfte sich in der zweiten und zugleich finalen Runde an Halzer heran und konnte ihn mit einem phänomenalen Zielsprint noch überholen.

Sein Kommentar: “Ich kann es nicht glauben, dass ich der erste Eliminator Weltmeister der Geschichte geworden bin. Ich hatte eine durchwachsene Saison, Olympia war nicht so gut und gestern war es höchstens ok. Jetzt bin ich einfach nur happy!“

Der Deutsche Manuel Fumic startete als einer derFavoriten und zeigte sich in Topform auf Finalkurs, bis er im Halbfinale direkt nach dem Start zu Fall kam und deswegen lediglich ins Small Final gegen seinen Landsmann Simon Gegenheimer, Paul van der Ploeg (AUS) und den Belgier Fabrice Mels, welches er dann aber mit einem starken Zielsprint für sich entscheiden konnte.

Hier die Ergebnisse der Herren Finals:

1. Naef, Ralph (SUI)

2. Halzer, Miha (SLO)

3. Federspiel, Daniel (AUT)

4. Pfäffle, Christian (GER)

5. Fumic, Manuel (GER)

6. Mels, Fabrice (BEL)

7. Gegenheimer, Simon (GER)

8. Van der Ploeg, Paul (AUS)

Bei den Damen traf Siegerin Engen auf die Polin Aleksandra Dawidowicz, Jolanda Neff und Ramona Forchini (beide SUI). Neff und Engen lieferten sich ein packendes Duell bei dem die Führung von Kurve zu Kurve wechselte. Auf der Zielgeraden war Neff sogar noch auf Goldmedaillen-Kurs, in sprichwörtlich letzter Sekunde konnte die Schwedin noch an Neff vorbeiziehen. Im ersten Siegerinterview äußerte sie sich folgendermaßen: „Es war so hart gegen Jolanda. Sie hat mich zweimal überholt, ich sie zweimal, zum Glück war mein Überholmanöver das letzte des Rennes. Unglaublich, ich kann es gar nicht fassen!“

Hier die Ergebnisse der Damen Finals:

1. Engen, Alexandra (SWE)

2. Neff, Jolanda (SUI)

3. Dawidowicz, Aleksandra (POL)

4. Forchini, Ramona (SUI)

5. Stirnemann, Kathrin (SUI)

6. Lechner, Eva (ITA)

7. Ravanel, Cécile (FRA)

8. Oberpaleiter, Anna (ITA)

Die Premiere des XC Eliminator war aus sportlicher Sicht ein voller Erfolg und hat die noch junge Disziplin mit Sicherheit vielen Menschen publikumswirksam näher gebracht.

Die Organisatoren und die UCI blicken nicht ohne Stolz auf 12 gelungene WM-Tagezurück, bei denen stets auf die lautstarke Unterstützung der Fans und Anwohner Verlass war, ebenso wie auf die umfangreiche Berichterstattung der Fachmedien wie auch der Tagespresse. Dafür bedankt sich das Organisationskomitee im Namen aller Beteiligten der UCI Mountain Bike & Trials Weltmeisterschaften 2012 ganz herzlich.

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