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Bestens grüstet

für die WM

25.08.2011

Eine ganze Region ist im Mountainbike-Fieber und steuert ihrem vorläufigen Höhepunkt entgegen. In fast genau einem Jahr blickt die Welt gespannt nach Leogang und Saalfelden, wo von 29. August bis 9. September die Weltmeister in den vier wohl spektakulärsten Disziplinen des Mountainbike-Sports - Downhill, Fourcross, Cross Country und Trials - gekürt werden.

3.000 Biker aus allen Ländern tummeln sich an so schönen Tagen wie heute im Bikepark Leogang und begeistern mit ihren waghalsigen Manövern zufällig vorbei kommende Zuschauer ebenso wie andere Bike-Kollegen. Was im Jahr 2000 in harter Pionierarbeit umgesetzt wurde, hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer regelrechten Erfolgsgeschichte entwickelt, wie Rudolf Eberl, der Geschäftsführer der Bergbahnen Leogang erzählt: „Als ich vor 15 Jahren das Amt des Geschäftsführers der Bergbahnen Leogang übernommen habe, war es unser vorrangiges Ziel, das Sommergeschäft zu beleben. Der Bikepark hat sich dabei als große Chance erwiesen, doch mit einem solchen Zuspruch haben wir nicht gerechnet. Hatten wir vor dem Bau des Parks rund 25.000 Fahrten pro Sommer gezählt, können wir nun auf über 100.000 Beförderungen stolz sein.“'

Österreich im Downhill am Vormarsch
Seit den Anfängen hat sich aber nicht nur in Leogang einiges verändert, auch österreichweit findet der stylische, junge Sport immer mehr Anhänger. „Auch wenn wir international noch nicht ganz vorne mitfahren können, so sind wir auf einem guten Weg, eine echte Downhill-Nation zu werden“, so Bernd Kindermann, der sich als Nationaltrainer inzwischen auch über die große Unterstützung innerhalb des Österreichischen Radsportverbandes freuen kann. Mitausschlaggebend dafür: der Zuschlag für die WM 2012 im eigenen Land. „Wir haben die Chance genutzt und neue Strukturen aufgebaut, die den Fahrern nun das ganze Jahr über zur Verfügung stehen. Neben den klassischen Trainingslagern können wir ihnen jetzt vor allem ein Netzwerk bieten, um das ganze Jahr über professionell arbeiten zu können. Unser Ziel ist es, möglichst viele Hobby-Downhiller für den Wettbewerbssport zu begeistern, um international ein starkes Team stellen zu können.“

Vorbereitungen für WM laufen planmäßig
Ein schlagkräftiges Team hat Christian Rothart bereits gefunden. Der OK-Chef für die WM 2012 und seine rund 30 Mitarbeiter sind bereits eifrig dabei, alle Vorbereitungen für das große Highlight im kommenden Jahr zu treffen. Derzeit läuft alles nach Wunsch. „ In Leogang haben wir mit dem Bikepark bereits eine super Infrastruktur, die nur noch einer Feinjustierung bedarf. Aber auch in Saalfelden sind die Planungen bereits soweit abgeschlossen, dass wir in den kommenden Wochen mit den Bauarbeiten an der Strecke beginnen können. Von Seiten der UCI wurden die Programmzeiten für die einzelnen Bewerbe bereits bestätigt, sodass wir in den kommenden Monaten alle Sponsorenverträge finalisieren und unser Budget absegnen können“, so der Organisator zufrieden.

Insgesamt gilt es ein Budget von 1,6 Mio. Euro zusammen zu stellen. Obwohl ein großer Teil von Bund, Land, Gemeinden, Tourismusverband und den Bergbahnen finanziert wird, sind zahlreiche Sponsoren notwendig. Die Eintrittspreise sollen nur einen geringen Teil zum Kuchen beitragen, um viele Besucher zu den Bewerben zu locken. Bereits bei der Generalprobe, als man im Juni kurzfristig als Austragungsort für den Downhill-Weltcup eingesprungen ist, waren trotz schlechtem Wetters tausende Zuschauer live mit dabei. „Für die WM erwarten wir uns natürlich noch einmal eine gewaltige Steigerung. Insgesamt rechnen wir an beiden Wochenenden mit rund 30.000 Besuchern“, so Rothart, der sich neben begeisterten Zuschauern auch noch auf ca. 800 aktive Teilnehmer freuen darf.

Partnerschaft: Bikepark Leogang und Downhill-Nationalteam
Damit es bei der WM auch sportlich für Österreich einiges zu jubeln geben wird, haben die österreichischen Downhill-Spezialisten den Bikepark der Bergbahnen Leogang schon voll im Visier. Während die Leoganger auf die Erfahrungen der Weltcup-Fahrer etwa beim Streckenbau setzen, profitieren die Sportlern von einem idealen Trainingsumfeld.  So verbringen Markus Pekoll, Petra Bernhard und ihre KollegInnen vom Nationalteam dieser Tage nicht nur wertvolle Stunden auf den Strecken des Bikeparks, sondern stehen etwa morgen Samstag, 27. August, auch den jungen Nachwuchsfahrern mit Rat & Tat zur Seite. Im Rahmen dieses „Training Day“ sind außerdem Sportwissenschaftler und PhysiotherapeutInnen vor Ort und geben wichtige Infos an die Downhill-Stars von morgen weiter.

Stimmen rund um die Pressekonferenz:

CHRISTIAN ROTHART, Ok-Chef
UCI Mountainbike & Trials WM 2012:
„Die Vorbereitungen für die WM 2012 laufen ganz nach Plan. In Leogang haben wir mit dem Bikepark bereits eine super Infrastruktur, die nur noch einer Feinjustierung bedarf. Aber auch in Saalfelden sind die Planungen bereits soweit abgeschlossen, dass wir in den kommenden Wochen mit den Bauarbeiten an der Strecke beginnen können. Von Seiten der UCI wurden die Programmzeiten für die einzelnen Bewerbe bereits bestätigt, sodass wir in den kommenden Monaten alle Sponsorenverträge finalisieren und unser Budget absegnen können.“

„Unser großes Anliegen ist es zuschauerfreundliche Weltmeisterschaften zu veranstalten, um eine tolle Werbung für das Mountainbiken zu machen und zu zeigen, dass es auch in Österreich perfekte Bedingungen für diesen modernen Sport gibt. Sowohl Fourcross als auch Downhill sind absolut spannende Sportarten, die nicht nur Profis vorbehalten sind, sondern absolut Massentauglich sind.“

RUDOLF EBERL, Geschäftsführer Bergbahnen Leogang:
„Als ich vor 15 Jahren das Amt des Geschäftsführers der Bergbahnen Leogang übernommen habe, war es unser vorrangiges Ziel, das Sommergeschäft zu beleben. Der Bikepark hat sich dabei als große Chance erwiesen und die heutigen Zahlen geben uns Recht. Hatten wir zuvor rund 25.000 Beförderungen im Sommer, so konnten wir etwa im vergangenen Jahr bereits 106.000 Fahrgäste zählen. Natürlich sind wir stets bemüht, den Bikepark weiter auszubauen, neue Strecken zu entwickeln und zu investieren. Die WM ist für uns eine neue Herausforderung, die wir mit großem Stolz und viel Einsatz in Angriff nehmen werden.“

BERND KINDERMANN, Nationalteamtrainer Österreichischer Radsportverband:
„Mit dem Zuschlag für die WM 2012 im eigenen Land hat sich auch im Radsportverband einiges geändert und der Downhill- und Trailsport hat viel an Stellenwert gewonnen. Wir haben neue Strukturen aufgebaut, mit denen wir den Fahrern inzwischen das ganze Jahr über weiterhelfen können. Neben den klassischen Trainingslagern möchten wir ihnen vor allem ein Netzwerk bieten, um das ganze Jahr über professionelle Arbeit garantieren zu können. Jetzt liegt es an uns, möglichst viele Hobby-Downhiller für den Wettbewerbssport zu begeistern, um international ein starkes Team aufzustellen.“

„Wir sind froh, mit dem Bikepark Leogang einen Partner zu haben, wo wir das ganze Jahr über trainieren zu können. Gerade vor der WM werden wir uns die Strecken hier besonders gut einprägen und dann beim Bewerb unseren Heimvorteil hoffentlich nutzen können.“

PETRA BERNHARD, 6-fache Österreichische Downhillmeisterin, Vizeeuropameisterin:
„Es war für uns schon eine tolle Sache, dass der Weltcup hier in Leogang Station gemacht hat. Dass wir jetzt auch noch die WM im eigenen Land fahren dürfen, das ist einfach genial. Ich werde mich sehr genau darauf vorbereiten und alles daran setzten, dass am Tag X alles passt und es vielleicht sogar zu einer Medaille reicht. Das Flair hier in Leogang ist einfach einzigartig und es ist alles da, was ein Biker braucht.“

MARKUS PEKOLL, amtierender Staatsmeister und bester österreichischer Weltcupfahrer:
„Nach der guten heurigen Saison habe ich mir für nächstes Jahr natürlich eine weitere Steigerung vorgenommen. In meinem neuen Team fühle ich mich super wohl und konnte neben zwei Europacup-Siegen auch tolle Zwischenergebnisse abliefern. Jetzt geht es darum, auf diese Leistungen aufzubauen und dann ist für die Heim-WM sicher viel möglich. Zufallssieger wird es hier ohnehin keinen geben. Um ganz vorne mitfahren zu können, sind auf dieser sehr selektiven Strecke sowohl Kondition als auch Technik gefragt. Nur ein kompletter Fahrer hat da eine Chance auf den Titel.“

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